Arthrose und Arthritis sind zwei verschiedene Krankheitsbilder, die aber ineinander übergehen können. Im täglichen Sprachgebrauch werden diese zwei Begriffe denn auch häufig vermischt.
Arthrose bedeutet Verschleiß der Knorpelschicht in einem Gelenk. Anfangs ist der Hund beim Aufstehen nur ein wenig steif, aber wenn er erstmal in Bewegung ist, geht es besser. Allerdings kommen die Schmerzen bei zuviel Bewegung wieder. In einem späteren Stadium hat der Hund ständig Schmerzen, selbst wenn er liegt. Er kann sich nicht mehr so gut bewegen und meistens tut ihm feuchtes Wetter auch nicht gut.
Häufig versucht der Körper selbst die Arthrose auszugleichen, indem er Osteophyten (Knochenwucherungen am Rande der Gelenkflächen) bildet. Leider wird dadurch alles nur noch schlimmer. Nerven können so eingeklemmt werden und es können Schmerzen, Kräfteverlust oder eine Empfindungsstörung auftreten. Durch die Beschädigung des Knorpels, lose Stückchen Knorpel in der Gelenkflüssigkeit und den ständigen Reiz kann es zu einer Entzündung kommen (aktivierte Arthrose). Arthrose kommt häufig bei älteren Hunden vor.
Wenn der Hund zu dick ist, ist es vernünftig, ihn auf Diät zu setzen. Machen Sie öfters kleinere Spaziergänge, nicht 3 Stunden am Stück wandern. Keine wilden Ball- und Stockspielchen, bei denen der Hund plötzlich abbremsen muss. Treppensteigen ist nicht so günstig, falls möglich, den Hund lieber tragen. Trainieren Sie die Muskeln, das entlastet die Gelenke. Schwimmen ist hierfür sehr geeignet.
Arthritis ist eine Entzündung des Gelenks. Hierbei treten die fünf typische Zeichen für eine Entzündung auf: Schmerzen, Schwellung, Rötung, das Gelenk fühlt sich warm an und eventuell Fieber. Der Hund will das Gelenk nicht belasten; vielleicht lahmt, er weil er Schmerzen hat. Es ist möglich, dass eine Arthritis in eine Arthrose übergeht. Arthritis kann in jedem Alter auftreten.
Bei einer akuten Arthritis können Sie Ihrem Hund helfen, indem Sie ihm viel Ruhe geben und das Gelenk kühlen.
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| Gesundes Gelenk. | Angegriffenes Gelenk. |
In der Praxis ist es nicht immer möglich diese zwei Krankheitsbilder zu unterscheiden, da sie sich im Laufe der Zeit immer mehr überlappen.
Durch Anwendung der chinesischen Kräuterformel Drynaria, in Kombination mit Rejoint, hat sich herausgestellt, dass sowohl der Arthrose als auch der Arthritis entgegengetreten wird. Knorpel erholt sich und die Entzündungen nehmen ab. Die Formel hilft gegen Schmerzen; sie stärkt die Knochen, Sehnen und fördert den Blutkreislauf.
Drynaria, in Kombination mit Rejoint, ist eine sehr gute Alternative zu Kortison (z.B. Prednison, Prednisolon, Dexamethason) und Schmerzmittel wie Rimadyl oder Metacam. Es sind keine Nebenwirkungen bekannt. Deshalb können sie notfalls langfristig gegeben werden.
Indikationen: Arthrose, Arthritis, beschädigtes Gewebe, schwache Knochen, Rückenschmerzen, schmerzhafte Knie, rheumatische Beschwerden, Trauma, schmerzhafte Muskeln und Gelenke.
TM = Trademark (eingetragenes Warenzeichen)
→ Beipackzettel Drynaria (u.a. Zusammensetzung)
→ Beipackzettel Rejoint (u.a. Zusammensetzung)
Bei einer sichtbaren Verbesserung die Dosierung halbieren oder sogar noch weniger.
Erfolg: nicht sofort, es dauert ca. 2-6 Wochen.
→ Wie gebe ich meinem Haustier eine Tablette?
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Im Körper gibt es drei Arten von Knorpel: hyaliner Knorpel, elastischer Knorpel und Faserknorpel. Für die Gelenke (Verbindungsstellen zwischen zwei oder mehreren Knochen) ist der hyaline Knorpel von Bedeutung. Dieser ist druckfest, aber auch elastisch und durchsichtig wie mattes Glas. Er überzieht die Knochenenden und sorgt so für spiegelglatte Gelenkflächen.

Knorpel gehört zu den sog. bradytrophen Geweben; dies bedeutet, dass der Stoffwechsel sehr niedrig ist, da er nicht von Blutgefäßen durchzogen wird. Er ernährt sich durch Diffusion aus den umgebenden Geweben (Diffusion: ein passiver Prozess, wobei die Moleküle danach streben sich gleichmäßig im Raum auszubreiten, so dass ihre Konzentration überall gleich groß ist). Dies hat zur Folge, dass Knorpelverletzungen nur sehr langsam heilen.
Außerdem gibt es im Knorpel keine Nervenbahnen. Deswegen verspürt der Hund meistens erst dann Schmerzen, wenn der Knorpel schon zerstört ist und die Knochenenden aufeinander reiben oder sich Absplitterungen in dem Gelenkspalt (blau) befinden.
Arthrose (Verschleiß) entsteht durch eine Knorpelschädigung in einem Gelenk und ist ein langsamer Prozess, bei dem man zwischen primärer und sekundärer Arthrose unterscheiden kann.
Die primäre Arthrose entsteht meistens ohne einen deutlichen Grund. Häufig handelt es sich hierbei um die typische "Altersarthrose". Genetische Faktoren spielen hier eine Rolle.
Die sekundäre Arthrose kann durch eine angeborene Fehlbildung des Gelenks entstehen, durch eine falsche, nicht gleichmäßige Bewegung (z.B. bei Hüftdysplasie, Ellbogendysplasie, verschiedene Längen der Pfoten, nach einem Trauma, nicht gut verheilten Knochenbrüchen), durch eine Gelenkblutung, durch Überbelastung (zu schwere Sportart) oder Übergewicht.
Durch die Knorpelschädigung bei Arthrose wird Ihr Haustier das betroffene Gelenk entlasten. Deshalb werden die Bänder und Muskeln um das Gelenk herum "schlaffer" und das Gelenk wird weniger gut belastet (siehe untenstehende Abbildungen). Starke Muskeln um das Gelenk herum können dies für einen großen Teil auffangen. Deshalb ist es so wichtig, die Muskeln zu trainieren.
Eine Arthritis ist eine Gelenkentzündung. Es kann sich hierbei um eine infektiöse oder eine nicht-infektiöse Entzündung handeln. Eine infektiöse Arthritis wird durch Krankheitskeime verursacht, wie Bakterien oder Pilze.
Hierbei gibt es wiederum zwei Möglichkeiten:
Die nicht-infektiöse Arthritis hat eine immunologische Ursache, das bedeutet, dass hier das Immunsystem eine Rolle spielt. Dies ist der Fall bei den verschieden Formen von idiopathischer Polyarthritis (idiopathisch bedeutet dass die Ursache nicht bekannt ist, Polyarthritis bedeutet, dass zwei oder mehrere Gelenke betroffen sind) oder bei der rheumatoide Arthritis.
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