HOTSPOT

Hotspot bei Hunden, Katzen, Meerschweinchen, Kaninchen und Frettchen.

Hotspot ist ein englisches Wort und bedeutet eigentlich "heiße Stelle". Tierärzte sprechen von "pyotraumatische Dermatitis". Eine Dermatitis ist eine Hautentzündung, "pyo" bedeutet, dass diese eitrig ist und das Wort traumatisch deutet darauf hin, dass die Tiere sich selbst verletzen durch kratzen, beißen oder lecken.
Hotspots kommen normalerweise bei Hunden, eher selten bei Katzen vor.

Ursachen Hotspot

Ein Hotspot kann nur unter bestimmten Bedingungen entstehen. Als erstes muss die Haut ein wenig gereizt werden. Dies kann z.B. schon durch einen Floh- oder Zeckenbiss passieren, aber auch eine kleine Verletzung ist denkbar.
Daraufhin fängt das Tier an, an dieser Stelle zu beißen, zu lecken oder zu kratzen, sodass die Verletzung nicht in Ruhe abheilen kann. Manche Tiere kratzen solange, bis die Stelle blutet.
Wenn die Hunde dann auch noch ein langes, dickes Fell haben oder hohe Außentemperaturen sowie Feuchtigkeit (Schwimmen im Sommer) hinzukommen, können Hotspots entstehen.
Allerdings hat man in den letzten Jahren festgestellt, dass ein dickes Fell nicht unbedingt eine Voraussetzung dafür ist; auch Dobermänner können unter Hotspots leiden!
Auch Hunde, die schon eine geschädigte Haut haben, z.B. durch Allergien, sind häufiger betroffen.
Manchmal entstehen Hotspots in der Nähe von Entzündungen im Körper, z.B. kann bei einer Ohrentzündung ein Hotspot im Gesicht entstehen.

Auf der Haut leben Bakterien die dort hin gehören, die sogenannten Staphylokokken. Normalerweise fügen sie dem Tier keinen Schaden zu. Wenn die Haut aber beschädigt ist, können sie leicht eindringen und eine Entzündung verursachen. Durch Wärme, Feuchtigkeit und wenig frische Luft können sie sich übermäßig vermehren.
Dadurch verschlimmert sich der Juckreiz noch mehr, der Hund kratzt vermehrt und die Entzündung breitet sich immer mehr aus.

Zwei Arten von Hotspot

Es wird manchmal zwischen oberflächlichen und tiefen Hotspots unterschieden.

Beim oberflächlichen Hotspot steht der Juckreiz im Vordergrund. Innerhalb eines Tages entsteht eine fast haarlose, nässende Stelle mit einem roten Rand, der scharf von der Umgebung abgegrenzt ist. Die Haare die rundherum wachsen sind meistens mit der Stelle verklebt. Die Stelle kann nur 1 cm groß sein aber auch 5 cm oder größer werden!
Wenn man sie anfasst, ist sie normalerweise nicht schmerzhaft.
Die Hautbakterien sind nicht die Ursache für diese Veränderung aber fühlen sich natürlich auf solch einer offenen Wunde sehr wohl. Wenn man den Hotspot nicht schnellstens behandelt, entstehen deswegen zusätzlich bakterielle Infektionen.

Beim tiefen Hotspot ist eine bakterielle Infektion des Haarbalgs entstanden. Diese kann sich immer weiter auf das umliegende Gewebe ausdehnen. Da hier die Schmerzen, und nicht der Juckreiz, im Vordergrund stehen, lassen die Hunde die Stelle meistens in Ruhe. Der tiefe Hotspot ist nicht so scharf von der Umgebung getrennt und häufig sieht man, nach dem Scheren, die veränderte Haut; diese ist verdickt und hart und es gibt offene und vereiterte Stellen sowie Krusten und Pusteln.

Vorbeugung Hotspot

Man sollte versuchen, die Ursache für die Hotspots herauszufinden. Wenn sie immer wieder nach Flohbissen entstehen, ist natürlich eine gute Flohbekämpfung sehr wichtig. Flohbekämpfung.
Bei Entzündungen im Körper sollten diese natürlich ebenfalls behandelt werden. Bei immer wieder auftretenden Hotspots sollte auch an Allergien, z.B. gegen Futterbestandteilen oder Hausstaubmilben, gedacht werden. Allergie, Hautprobleme & Juckreiz.
Manchmal erreicht man schon eine Besserung durch gute Fellpflege.

Behandlung Hotspot

Es ist wichtig die Stelle großflächig zu rasieren, damit es dort nicht so feucht und warm ist. So verringert man die schnelle Vermehrung der Bakterien. Wichtig ist, dass die Haut dabei nicht noch mehr verletzt wird. Manchmal haben die Tiere auch schon Schmerzen, deswegen sollte man das am besten von einem Fachmann machen lassen. Ein elektrischer Rasierer ist besser geeignet als eine Schere. Anschließend sollte die Haut mit einer desinfizierenden Lösung behandelt werden. Eine äußerliche Anwendung von kolloidalem Silber ist ebenfalls geeignet. Kolloidales Silber.
Eventuell ist es notwendig, dass der Hund einige Tage einen Halskragen trägt, damit die Stelle abheilen kann.
Hotspots dürfen nicht mit einer Salbe, z.B. Zinksalbe oder Vaseline, abgedeckt werden, da dies die Entzündung noch verschlimmern würde.

Die Schulmedizin gibt normalerweise Kortison gegen den Juckreiz sowie Antibiotika bei bakteriellem Befall. Leider kommen, wenn die Medikamente ausgewirkt haben, bei vielen Tieren die Hotspots immer wieder zurück.

Die chinesische Kräuterheilkunde hat speziell für die Behandlung von Hotspots die Derma Formel entwickelt. Die Derma Formel beruhigt den Juckreiz, lindert die Schmerzen und bekämpft die Entzündung. Ihr Hund wird sich deswegen immer weniger lecken und kratzen. Die Stelle kann daher besser abheilen, und das Fell wächst schneller nach.
Die Derma Formel hat sich auch bestens zur Vorbeugung von neuen Hotspots bewährt. In diesem Fall können Sie die Dosierung halbieren oder eventuell noch weniger geben. Dies sollte bei jedem Hund individuell bestimmt werden.


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