DIE ENTSTEHUNG VON HAUTERKRANKUNGEN

Aufgaben der Haut

Bei den Tieren gehören das Fell, die Krallen, Fußballen, Drüsen und das Gesäuge ebenfalls zur Haut.

An erster Stelle ist die Haut dazu da, ein Lebewesen von seiner Umgebung abzugrenzen; außerhalb der Haut fängt die Umwelt an.

Die Haut und das Fell haben auch eine schützende Wirkung.
Die Haut verhindert, dass schädliche Mikroorganismen wie Bakterien und Viren eindringen können. Zusammen mit dem Fell hat die Haut eine isolierende Wirkung: sie schützen vor Kälte und Hitze aber auch vor Verletzungen oder Abschürfungen.

Durch die sich in der Haut befindlichen Nerven kann das Tier Juckreiz, Schmerzen, Berührungen und Temperaturen spüren.

Die Duftdrüsen und Talgdrüsen sind über den ganzen Körper verteilt, Schweißdrüsen haben unsere Haustiere überwiegend an den Fußballen. Deswegen bekommt ein aufgeregter Hund "nasse Pfötchen" beim Tierarzt; er schwitzt vor Angst...
(Eine weitere Möglichkeit zur Abkühlung gibt es bei Hunden und Katzen über die Schnauze: durch das Hecheln verdunstet Speichel und sorgt für etwas Kühlung).

Eine andere wichtige Aufgabe der Haut ist die Ausscheidung von Stoffen, die im Körper nicht mehr benötigt werden; dies passiert ebenfalls über die Drüsen. Damit unterstützt die Haut die Reinigung des Körpers, zusammen mit den Lungen, der Leber/dem Darm und den Nieren.

Ein altes chinesisches Sprichwort lautet:

Was die Lunge nicht ausscheiden kann, muss der Darm ausscheiden.
Was der Darm nicht ausscheiden kann, das muss die Niere ausscheiden.
Was die Niere nicht ausscheiden kann, muss die Haut ausscheiden.
Was die Haut nicht ausscheiden kann, führt zum Tode.

Wenn man dies weiß wird klar, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen dem Zustand der Haut, der Haare sowie der Krallen und dem Funktionieren der Lungen, der Leber/des Darmes und der Nieren gibt.

Die kranke Haut

Im Allgemeinen kann man sagen, dass bei trockener Haut, bzw. trockenen Krallen und Haaren, die Nieren nicht mehr gut funktionieren. Dies kann mit oder ohne Juckreiz auftreten.

Feuchte Hauterkrankungen hängen laut chinesischer Heilkunde meistens mit der Leber- und Milzfunktion zusammen. Auch diese können mit oder ohne Juckreiz auftreten.

Für die Heilung von Hauterkrankungen ist es infolgedessen wichtig das betreffende Organ zu stimulieren (zu "nähren").
In der linken Kolumne sehen Sie einige der am häufigsten vorkommenden Hautkrankheiten bei Haustieren, die alle sehr gut mittels chinesischer Kräuter behandelt werden können.

Manchmal ist es ziemlich schwer, eine Hautkrankheit richtig zu diagnostizieren, sogar für einen Fachmann. Falls Sie zweifeln, gehen Sie am besten zunächst zu Ihrem Tierarzt, damit sie eine richtige Diagnose bekommen. Hinter manchen Hautbeschwerden können sich auch ernste Krankheiten verstecken!

Ein Ekzem ist meistens die Folge einer allergischen Reaktion.





mail Artikel versenden    favs Diese Seite als Favorit speichern    print Artikel drucken